🔴 4. Klares Ja zu einem aktiven Leben aller Senioren in unserer Stadt

4. STANDPUNKT: Klares Ja zu einem aktiven Leben aller Senioren in unserer Stadt

Warendorf ist eine Stadt, in der auch die ältere Bevölkerung einen immer größer werdenden Anteil einnimmt. So sind von den rund 40.000 Einwohnern 8.600 65 Jahre oder älter; rd. 12.000 Einwohner sind zwischen 45 und 65 Jahren alt und werden in Kürze das Rentenalter erreichen. Man kann somit sagen, dass über ein Viertel der Warendorfer Bevölkerung der älteren Generation (auch gerne als „Senioren“ bezeichnet) angehören. Dieser Anteil wird sich vergrößern. Hier entsprechende Angebote zu schaffen, ist seit Jahren eine Forderung der SPD.

 

Umso bemerkenswerter ist, dass diese Personengruppe kaum oder keine Lobby hat. Es gibt Aussagen von Politikern (außerhalb der SPD) dass hier alles zum Besten bestellt sei.

 

Das sehen wir von der SPD anders.

 

So wird immer wieder gefordert, dass nach dem Wegfall des Seniorentreffs an der Lüninger Straße hierfür unbedingt ein Ersatz geschaffen werden muss. Ein zwangloser Treff zum Klönen, Kaffee trinken oder um einfach nur die Gesellschaft anderer genießen zu können. Dies ist seit Jahren eine Forderung der SPD und wird auch weiterhin von uns gefordert.

 

Insbesondere für das Wochenende (Samstag, Sonntag) gibt es, trotz vielfältiger Angebote während der Woche, keine Angebote, die auf die ältere Generation zugeschnitten ist. Zu denken wäre hier bspw. an Seniorentanz. Entsprechende Anbieter benötigen hier eine Unterstützung.

 

Schnelles Internet ist auch für die ältere Generation immer wichtiger. Die Digitalisierung hilft auch hier bei der Bewältigung des Alltags. Digitale Angebote tragen dazu bei, möglichst lange selbstbestimmt leben zu können. Es ist nicht mehr unbedingt üblich, dass Kinder und Enkelkinder in unmittelbarer Nähe zu erreichen sind. Der Kontakt findet häufig über das Internet statt.

Bei eingeschränkter Mobilität ist es erforderlich, dass die heimischen Einzelhändler (nicht nur für die Senioren) kreative Angebote entwickeln die via Internet genutzt werden können.

 

Digitale Kompetenz muss ergänzt werden durch Selbstvertrauen im Umgang mit dem Internet. Senioren können dieses durch gute Begleitung und Unterstützung gewinnen.

Angebote zur digitalen Weiterbildung müssen die Erwartungen der Senioren berücksichtigen und sich ganz konkret an deren Lebenswirklichkeit orientieren. Entsprechende Angebote, in denen Vorbehalte im Umgang mit diesem Medium abgebaut und deren Vorteile vermittelt werden, sind zu schaffen.

 

Daten,Fakten und Meinungen zur Seniorenpolitik:

Demographiebericht Warendorf WAF (Quelle: Bertelsmann Stiftung)

Dorfentwicklungskonzepte Einen-Müssingen, Milte, Hoetmar (Quelle: Stadt Warendorf)

Franz Müntefering soll Senioren aus Warendorf ins Boot holen (Quelle: Die Glocke)

Senioren Freizeitkreis Warendorf

 

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