Bernhard Ossege mit Andrea Kleene-Erke Bild: SPD Warendorf (c) Karsten Gruhn

Andrea Kleene-Erke möchte erneut für den Landtag kandidieren

Gestärkt durch das einstimmige Votum des SPD Ortsvereins Warendorf/ Einen-Müssingen bei der gestrigen Mitgliederversammlung bewirbt sich Andrea Kleene-Erke erneut um eine Landtagskandidatur bei der NRW Landtagswahl 2022 für den Kreis Warendorf (Nordkreis)

 

Als Dipl. Mathematikerin ist Kleene-Erke seit 30 Jahren in der Banken-IT tätig und möchte ihre langjährigen Erfahrungen gerade beim Thema Digitalisierung in den Landtag einbringen. Sie ist 56 Jahre alt und lebt mit ihren 19jährigen Zwillingen (aktuell beide im Home-Studium) und ihrem Lebensgefährten in Warendorf.

Andrea Kleene-Erke mit engagierten Mitgliedern der SPD-Ratsfraktion

 

Zu ihrer weiteren Motivation sagt Kleene-Erke: „Ich möchte meine Erfahrungen in der Stadtratsarbeit (seit 22 Jahren im Stadtrat, davon 17 Jahre als SPD Fraktionsvorsitzende) und meine Arbeit im Kreistag ab 2014, insbesondere als Vorsitzende im Finanzausschuss, gerne dazu nutzen, um mich mit starker Stimme der Städte und Gemeinden im Nordkreis als Abgeordnete im Landtag einzubringen. Es ist wichtig, auch die Auswirkungen zu kennen, die Gesetze des Landes auf den Kreis und auf die Städte und Gemeinden haben.“ Ein wichtiger Aspekt ist hier aus Sicht von Kleene-Erke das Thema „Auskömmliche Finanzen“ für die Städte und Gemeinden. Noch im letzten Finanzausschuss zeigte sich, dass für die kommenden Jahre ab 2023 deutlich unruhigeres Fahrwasser bei den Schlüsselzuweisungen für die Städte und Gemeinden im Kreis Warendorf droht, da ein Teil der seitens des Landes fließenden Schlüsselzuweisungen nur kreditiert sei und die Gefahr drohe, Teile dieser Schlüsselweisungen in zukünftigen Jahren zurückzahlen zu müssen.

Andrea Kleene-Erke mit Team vor Ort Bild: SPD Warendorf (c) Karsten Gruhn

 

Weitere wichtige Themen für Andrea Kleene-Erke sind die Themen Bildung und ein funktionierender Sozialstaat. Hier habe Corona Probleme ins Licht gerückt, wie ihr insbesondere aus Sicht ihrer Tätigkeit als Beisitzerin der AWO Ruhr- Lippe- Ems immer wieder bewusst wird, die eigentlich schon seit Jahren bekannt sind: Kinder, die wochenlang nicht in  Kitas und Schulen gehen können, verlieren wichtige Entwicklungsschritte. Jugendliche gehen verloren, statt aufgefangen zu werden. Und es gilt mehr denn je: Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

Andrea Kleene-Erke mit Bernhard Daldrup, Simone Lutz und Markus Haffke im Wahlkampf

 

Zum Abschluss nennt Kleene-Erke ein Thema, das ihr besonders am Herzen liegt, das Thema Mobilität. „Wir müssen das Thema Mobilität neu denken, für einen Ausbau des ÖPNV und die Verwirklichung des S-Bahnnetzes Münsterland, für sichere Radwege und für ortsnahe Umgehungsstraßen, die, wie in Freckenhorst, dringend notwendig sind, aber auch als Entlastung für die Menschen vor Ort ankommen müssen. Aber auch ganz klar gegen die aktuelle überdimensionierte Planung der B64n.“