Die SPD-Fraktion sieht nach dem jahrelangen Stillstand eine Riesenchance für die Entwicklung der Stadt und freut sich auf die aktive Mitgestaltung der Emsinsel

 

„Mit dem Kauf der Brinkhausareals haben wir als Stadt Warendorf die richtigen Weichen gestellt und einen großen Schritt getan, dass es mit der Entwicklung der Emsinsel endlich weitergeht und der Stillstand aufhört!“ So fasste die SPD Fraktionsvorsitzende Andrea Kleene-Erke die Position der SPD Fraktion zusammen. Die SPD Fraktion befinde sich hierbei, so Kleene-Erke weiter, in großer Übereinstimmung mit Bürgermeister Peter Horstmann, der in einer Stellungnahme den Erwerb der Brinkhausfläche als Ende des jahrelangen Stillstands als eine Riesenchance für die Entwicklung der Stadt bezeichnet hatte. „Und eins ist auch klar“, so Simone Lutz, zusammen mit Franz-Ludwig Blömker Mitglied im Arbeitskreis zur Landesgartenschau, „mit diesem Grundstückskauf schaffen wir die Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung für die Landesgartenschau 2026.“

 

Einig war sich die Fraktion, dass es gut sei, dass der Ankaufpreis mit 5,5 Mio jetzt benannt wurde, so dass Gerüchte mit weitaus größeren Beträgen ausgeräumt werden konnten und sich die Bürgerinnen und Bürger ein Bild vom wahren Kaufbetrag machen könnten.

 

Zur Wahrheit gehöre jedoch auch dazu, dass noch erhebliche Beträge für Altlastensanierung, Freilegung und Erschließung entstehen würden. Hier machte aber Franz-Ludwig Blömker deutlich:  „Nicht nur, dass wir sicherlich einen Teil refinanzieren können. Die Städtebauförderung des Landes birgt erhebliche Chancen, die wir nutzen müssen. Und damit können wir die zusätzlichen Kosten deutlich verringern“. Beträchtliche Zuschüsse könnten, so Blömker weiter, für Teile des Grunderwerbs und über Altlastensanierung und Freilegung hinaus auch für Teile der Erschließung, für die Herrichtung von Grünanlagen und auch Baumaßnahmen für öffentliche Zwecke möglich sein. „Gut, dass Bürgermeister Horstmann und der Verwaltungsvorstand dazu bereits Gespräche mit der Bezirksregierung aufgenommen haben.“

 

Michael Gierhake, stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD Fraktion und Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss, wies noch einmal auf die fehlende Alternative hin. Das Ergebnis wäre eine zu befürchtende langjährige wechselseitige Blockade mit möglichen Rechtsstreitigkeiten und damit keine Entwicklung der Brache und auch keine LaGa gewesen.

 

Und das abschließende Resümee der SPD Fraktion: „Wir haben abgewogen und den Mut dieses Risiko einzugehen, dieser Mut hat CDU und FDP verlassen. Es ist viel zu tun, für die Bewerbung der LaGa und für die Entwicklung der Emsinsel, wir freuen uns darauf, beides aktiv mitzugestalten!