v. l. n. r.: Peter Huerkamp, Dennis Kocker, Peter Horstmann Bild: SPD Warendorf

„festgefahren“ in Müssingen. Informationen zur aktuellen Planung der B64n.

Die Informationsveranstaltung in Müssingen, durchgeführt von den bekannten „festgefahren“ Podcast Erstellern Michael Afhüppe und Matthias Wulf, war auf ein sehr großes Interesse bei den Bürger*Innen gestoßen. Auch wenn man meinen sollte, dass alle Bürger*Innen bereits vollumfänglich über dieses für unsere Stadt bedeutendste Straßenbauprojekt informiert sind, konnte man wieder bei vielen Teilnehmern feststellen, dass dieses noch nicht der Fall ist. Die verharmlosende Beschreibung „Umgehungsstraße“ lässt nicht vermuten was hier wirklich geplant und (wenn man bei der kommenden Kommunalwahl nicht eine andere Mehrheit im Stadtrat wählt) auch bekommt. Die ausgehängten Pläne und die Erklärungen von Michael Afhüppe und Matthias Wulf im Bezug auf die Dimensionen (Länge, Breite, Höhe) haben hier Vielen die Augen geöffnet.

 

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Der Landratskandidat Dennis Kocker brachte die Informationspolitik des aktuellen Bürgermeisters dann auch auf den Punkt. Es ist eine Bankrotterklärung an die Demokratie zu behaupten, dass ein Ratsbeschluss keinen Einfluss auf die Umsetzung des dreispurigen Bollwerkes hätte. Natürlich interessieren sich die Regionalvertreter im Bundes- und Landtag für die Stimmung der Bürger in ihrer Region und natürlich sollte ein Bürgermeister bzw. ein Landrat seinen Einfluss an dieser Stelle auch geltend machen. Man kann nicht versprechen, dass die Verhinderung des Projektes auf jeden Fall gelingt. Wer also kämpft, kann verlieren, wer jetzt nicht kämpft, hat schon verloren.

 

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Die beiden Bürgermeisterkandidaten Peter Huerkamp und Peter Horstmannn erklärten unisono ihre Bereitschaft sich als Bürgermeister gegen diese überdimensionierte B64n und für normale Umgehungsstraßen in Warendorf und Freckenhorst einzusetzen. Ein Ratsbeschluss gegen diese Ausbaupläne, wie bereits in Münster, Telgte und Beelen erfolgt, ist ihr erklärtes Ziel.

 

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Die Veranstaltung endete mit einem lautstarken Applaus aller Anwesenden als Dankeschön für den überragenden ehrenamtlichen Einsatz der beiden Moderatoren Michael Afhüppe und Matthias Wulf. Sie leisten mit ihren mittlerweile 22 Podcasts tolle Aufklärungsarbeit.

 

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