­čö┤ 8. Nachhaltigkeit – Klimaschutz – Gr├╝nes Warendorf

Nachhaltigkeit – Klimaschutz – Gr├╝nes Warendorf

Wir m├╝ssen weniger M├╝ll und mehr ├ľkostrom produzieren, um das Ziel klimaneutrale Stadt zu erreichen. Verantwortliche Kommunalpolitik leistet ihren Beitrag zum Klimaschutz, zur Energiewende und Nachhaltigkeit.

Im Kreiswahlprogramm der SPD sind die einzelnen Schritte erl├Ąutert:

Starkregen und Hochwassereignisse zeigen, dass Schutzma├čnahmen erforderlich sind (Wersehochwasser in Ahlen, ├ťberflutungen im Stadtgebiet M├╝nster). Gleicherma├čen zeigen uns die letzten zwei D├╝rrejahre, dass der Klimawandel uns auch im Kreis Warendorf unmittelbar betrifft. Unterlassener Klimaschutz kostet, vorbeugender spart Geld und sichert unsere Lebensbedingungen.

Wir stehen zur ├Âffentlichen Verantwortung in der Umwelt- und Klimapolitik. Wir brauchen neue Mobilit├Ątskonzepte, lokal und regional. Der CO2-Aussto├č muss reduziert werden. Daf├╝r sind die Verkehrswende und ein funktionierendes ├ľPNV-Angebot unverzichtbare Bausteine.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die energetische Geb├Ąudesanierung. Hierzu geh├Ârt die Umstellung auf umweltfreundliche Energie- bzw. Heizsysteme. Beispielhaft ist hier die Bauleitplanung aber auch die Sanierung des Altbestandes erw├Ąhnt.

Auch Unternehmen m├╝ssen ihre Verantwortung wahrnehmen. Nachhaltige, ressourcenschonende Produktion und verantwortungsbewusster Umgang mit der Umwelt sollen gef├Ârdert werden.

Die regionale Vermarktung und Vernetzung soll verbessert werden. Die Nutzung der Windkraft ist weiter zu forcieren. Die ├Âkologische Landwirtschaft ist auch kommunal zu f├Ârdern, Insektenbest├Ąnde sind zu sch├╝tzen und ├Âkologische Gartengestaltung ist zu pr├Ąmieren. M├╝ll sollte im Haushalt reduziert (Reduzierung der Lebensmittelverschwendung, Reduzierung von Lebensmittelabf├Ąllen, richtige Abfalltrennung) und Plastik im Alltag m├Âglichst vermieden werden (zero waste, Aktion ÔÇťZu gut f├╝r die TonneÔÇť).

Wie ├╝berall in Deutschland ist der Wald durch viele Einfl├╝sse gesch├Ądigt. Wir wollen naturnahe und lebendige W├Ąlder. Dies gilt auch f├╝r die Stadt Warendorf, die insgesamt eher waldarm ist. Wo immer es m├Âglich ist, sollten wir versuchen, den Waldanteil zu erhalten oder sogar zu erh├Âhen. Mit dieser Auffassung schlie├čt sich der Kreis zu unserem Standpunkt „Eine attraktive Emsinsel f├╝r alle“, unserem Wunsch, das kleine W├Ąldchen in M├╝ssingen zu erhalten und dem Standpunkt „Klares Nein zur aktuell geplanten B64n“.